Montag, 20. April 2015

Ich bin ein Glückskind.
Die Sonne scheint, die Temperaturen sind shortstauglich
und ich habe heute frei.
 
In den letzten Tagen habe ich festgestellt, daß ich dieses Licht, diese Helligkeit, die es jetzt abends zu bestaunen gibt, doch sehr vermißt hatte. Ich finde die Sommerzeit klasse.
Als ich fertig war mit anstreichen, Rosen zurückschneiden und düngen und den ganzen Garten begießen, die Wühlmaus mit Buttersäure vergrätzen und aufräumen und so war es tatsächlich schon zehn nach acht.
 
 
 In der Laube habe ich wieder einen Schritt in Richtung Verschönerung gemacht.
Gut, die Vertäfelung muß natürlich nochmal gestrichen werden,
aber ich finde, es sieht schon besser aus, als vorher. Als nächstes ist wohl die Lampe dran...
 
 
Endlich hab ich mal so richtig viele Socken gestrickt.

 
Damit sich die Socken nicht in die Haare kriegen, mußte diese auf ein Extrabild. Mein Harmonieempfinden wäre doch nachhaltig gestört, wenn sich alle auf einem Bild tummeln würden.
 
 
Ich denke mal, hier ist eine Ähnlichkeit durchaus zu erkennen.
 
 
Jetzt ist es zwar schon recht spät, aber ich werde noch dafür sorgen, daß diese zwei "Einzelkinder" noch einen Kumpel kriegen. Nicht, daß ich die jetzt noch fertigmachen könnte, aber für ein paar Reihen ist immer Zeit.
 
Eine fröhliche Woche wünscht Euch
Katja
 
 
 
 

Donnerstag, 2. April 2015

Niklas

Dieser Sturm war ja mal recht heftig. Mein Garten ist auch nicht ganz ungeschoren davongekommen. Aber solche Sturmschäden lob ich mir:
Beide neuen "Fenster" waren fein ordentlich nach innen durchgedrückt. Eins lag auf dem Tisch, das andere war auf dem ersten abgelegt. Keine Schramme, alles heil. So gehts. Also, Fenster wieder eingesetzt, verriegelt, und alles ist wie vorher.
Jetzt muß nur noch dieser Winteranfall vorüberziehen.

Fröhliche (Winter-) Ostergrüße sendet Euch
Katja

Mittwoch, 18. März 2015

Ich kann sehen...

...aus der Laube raus, und in die Laube rein.

 
Ich hab der Laube neue Plastikfenster spendiert. Die gibt's als Meterware, aber natürlich nicht in der Größe, die ich brauche, also ist da immer noch Hand anlegen angesagt. Aber ich habs ganz gut hingekriegt.
 
Nun muß ich mir wohl noch Gedanken machen, ob ich da ein Stückchen Stoff in Form einer Gardine anhänge, weil es so doch richtig nackig aussieht.
Aber im Gegensatz zu vorher hat sich diese Laube ja schön wieder ganz schön verändert.
Ich liebe diesen Vorher- Nachher- Foto-Vergleich. In diesem Fall Nachher- Vorher.
 
 
Eine fröhliche Restwoche wünscht Euch
Katja

Dienstag, 10. März 2015

Ich wechsel die Nadel

Ich hatte mir ja ursprünglich mal vorgenommen, zumindest einmal im Monat diesen Blog zu füttern. Und nun ist schon März...



Im Garten ist nicht wirklich Ruhe im Karton. Die Karnickel fressen alles ab, was ihnen schmeckt. Mit Vorliebe Tulpen und Krokusse und meine geliebten Sonnenhüte. Mistviecher. Aber das sagte ich letztes Jahr auch, und was hat es gebracht? Nix.

Meine Stricknadeln waren inzwischen recht fleißig. St. Brigid ist fertig und trägt sich klasse. 



Aus der Anleitung "After the Rain" hab ich ja eine Strickjacke gemacht, die ist grade eben fertig geworden. Alle Knöpfe fest. Und das ist echt nicht meine Lieblingsarbeit.

 


Ab und zu hüpft noch ein Paar Socken von den Nadeln. Nun hab ich auch endlich mal Gundel gestrickt. Das Muster ist eingängig, sieht toll aus und macht einfach nur Spaß.
Ein Paar Babysöckchen aus einem norwegischen Buch ist auch fertig. Für einen Arbeitskollegen, der ein Töchterchen bekommen hat.

Im Dezember war ich in Oslo. Da hab ich ein funkelnagelneu erschienenes Buch gekauft. Die Jacke vom Titelbild ist mein neues Projekt. Die Wolle liegt hier schon, die Knöpfe hatte ich gleich aus Oslo mitgebracht. Im Moment ist die Geschichte mit der Maschenprobe noch eine spannende Sache. Mit den dünneren Nadeln stricke ich gerne, das Maschenbild ist klasse, ich habe aber viel zu viele Maschen auf 10 cm. Mit den dickeren Nadeln komme ich der Maschenprobe recht nahe, aber das Gestrick ist recht labberig und gefällt mir nicht. Es bleibt spannend. Und mit Umrechnen kenn ich mich ja aus... 


 
Ja, die Jacke wird auch blau. Ich glaube, das ballt sich grade etwas.
Aber ich find blau einfach total klasse. Und ich hab tatsächlich noch Wolle liegen in dunkelbeerig. Also irgendwie rot-lila oder so.



Ab und zu braucht man ja auch mal was anderes um die Ohren. Also möchte ich jetzt einen Quilt nähen. Eine Patchworkdecke hatte ich ja schon einmal gebastelt.
Aber die Geschichte mit dem Quilten, die das ganze ja erst richtig vollständig macht, ist mir im Moment noch nicht ganz geheuer. Mal sehen, wie das so geht. Ich kann es jedenfalls nicht abwarten. Am Samstag ist Stoffmarkt, und da werd ich wohl meine Stöffchen ergänzen. Fortsetzung folgt.

 
Diese Woche hab ich Urlaub. Und ich denke, das Wetterchen gibt auch noch richtig Gas und dann ist alles gut. Mit diesen ganzen Plänen wird es wohl nicht langweilig. Naja, und die Laube ist ja auch noch lange nicht fertig. Da müsste man mal von innen und von außen (etwas Farbe an die Wände kriegen)...
 
Eine fröhliche Woche wünscht Euch
Katja
 
 

Sonntag, 12. Oktober 2014

Weiter aufgeräumt

Während der ganze Aufräumerei hatte ich einen Zettel ans schwarze Brett gehängt:
Essteller zu verschenken.
Da meldete sich tatsächlich jemand. Die gute Frau hat alle Porzellanteile mitgenommen. 16 Essteller, 18 tiefe Teller, ein Kaffeeservice, ein Teeservice, etwa 20 Kuchenteller, die Glasschälchen mit einer großen Schüssel, etwa zehn Kaffeebecher. Nur als ich ihr den ganzen Küchenschrank anbot, hat sie abgelehnt, komisch.
 
 
Mein neuer Freund:
Dieser nette Pflasterhammer ist mir beim Auf(s)räumen in die Hände gefallen.
 
 
Nach einem fröhlichen Nachmittag sah der Raum dann recht übersichtlich aus.
 
 
Ich bin ja mehr so ein Einzelkämpfer. Aber es gibt doch Momente, da braucht man mal jemanden. Dieser jemand war in diesem Falle Ira, die mir geholfen hat, den ganzen Kram zum Wertstoffhof zu bringen. Vielen Dank dafür. Und weil in der Laube die Abstellfläche ja grade dem Pflasterhammer zum Opfer gefallen war, geht's auch so: 
 

 
Mit diesem Anhänger voll kamen wir zum Wertstoffhof. Der Mitarbeiter da, lächelte uns an und sagte: "Sie wissen ja, ein Kubikmeter". Äh, ja. Super.
Aber er hat dann wirklich alle Augen zugedrückt. Wir haben auch unseren guten Willen gezeigt und die Bretter wieder mitgenommen, die ich am nächsten Tag auch alleine bewegen konnte.
 
 
Hier steht ja jetzt scheinbar schon wieder eine Menge rum.
 
 
So, kurz gefreut und weitergemacht:

 
Die Eckbank und eine Kommode durften bleiben und werden jetzt angemalt.
Ein Anstrich kommt noch. Dann muß ich mir mit der Vertäfelung was einfallen lassen. Einige sagen ja: reiß es raus. Aber andere sagen dann, du willst nicht wissen, was dahinter ist.
Ich hab so das Gefühl, die Vertäfelung wird auch angemalt. Die Lasur, die ich an einer Ecke probiert hab, deckt ja so überhaupt gar nicht. Daß da nicht so viel passiert, war mir ja klar, aber hier passiert ja eher gar nichts.
 
Es bleibt spannend.
Eine fröhliche neue Woche wünscht Euch Katja



Montag, 1. September 2014

Aufgeräumt

Es gibt ja so Kommentare, die einem Lösungen aufzeigen, wo man bisher gar kein Problem sah. Daß die Laube jetzt nicht mein Lieblingsplatz war, war ja bekannt. Bis dann der Kommentar von Birgit kam. Daß man da mal was tun könnte, hatte ich mir wohl schon überlegt, aber bis dato war mir der Garten wichtiger.

 
Dieses ist der Raum, den ich nur zur Abstellung nutze. Der Raum ist recht groß, aber als Wohnraum eingerichtet, ich hätte gern einen Werkraum. So mit Werkbank und einem Werkzeugbrett, an dem alle Werkzeuge hängen dürfen, schön übersichtlich und griffbereit. Wie gesagt, ein Traum. 
Meine Sachen stehen noch oben auf, weil ich mich da immer noch nicht heimisch fühle. Der Hängeschrank ist gut bestückt mit Gläsern aller Art, davon würden jedoch nur die Sektgläser meine Gnade finden. Der Hängeschrank und der Rest müßten gehen.
 
 
Auch der Küchenschrank ist rappelvoll. Teller jeder Größe und in Massen, ein Kaffeeservice, ein Teeservice und jede Menge Murks. 
Diverse Gänge zum Werstoffhof bahnen sich an.
Wenn die Wände eine andere Farbe kriegen, die Schränke angepinselt werden, die fette Glotze da wegkommt, wäre wohl schon viel gewonnen. Dann vielleicht noch ein Regal an die Wand hängen. Der Haken ist nur, unter der Holzverkleidung wohnen irgendwelche Viecher, die regelmäßig irgendwelchen Krümelkram zu Tage fördern. Und wenn ich die Ritzen mit Silikon oder sowas abdichte, fängt es glaub ich dahinter an zu gammeln. Vielleicht kann ich da eine Leiste annageln, ab und zu etwas Platz lassen für den Luftaustausch. Feuchtigkeit wäre genug da.
Der Kommentar hat mich jedenfalls bewogen, die Laube mal wieder aufzuräumen. Dabei hab ich dann auch dieses gute Stück zu Tage gefördert:




 
Mullbinden von 1966 und dies blaue Ding von Boots aus England ist tatsächlich von 1934. Auf der Rückseite wird darauf hingewiesen, daß es steril ist. (Oder war- vor sage und schreibe 80 Jahren). Wie kommt dies Ding nun in meine Laube??

 
Der Raum ganz hinten quer, in dem die Geräte stehen, wird allmählich übersichtlicher. Jetzt kenn ich wirklich alles, was sich in dieser Laube befindet.
 

 
Der Haken ist, um zu den Geräten zu gelangen, muß ich immer durch diesen Raum. Okay, der sieht jetzt etwas anders aus. Das meiste Gedöns ist schon ausgeräumt.
Aber hinten ist nunmal die Tür zum Werkzeug.
Eine Relax-Wohlfühl- Oase wird die Laube wohl nicht wirklich, weil ich immer mit den dreckigen Botten einmal quer durch den Saal muß, um die Geräte wieder wegzustellen.
 
Also, wer eine gute Idee hat, her damit.
Die besten Ideen werden mit Hilfe des Ideengebers umgesetzt.  :-)
Einsendeschluß gibt's keinen.
 
Nun zermartert Euch hübsch die Birne, ich hab morgen frei.
Inzwischen bastel ich noch ein paar Restesocken. Ich hab 120g Reste zusammengewürfelt. Die Farben passen ganz gut. Das ganze läuft dann wieder darauf hinaus, zirka 84 Fäden zu vernähen- oder so.
 
Eine fröhliche Woche wünscht Euch Katja
 
 

Sonntag, 31. August 2014

Hoch oder runter?

Hoch oder runter ist jetzt die Frage des Tages: 
 
 
 
 
Nach einem Jahr probieren, überlegen, verwerfen, sich nicht trauen, nicht zu Potte kommen und so, hängt sie jetzt tatsächlich. Ja, ich habs hingekriegt. Ein Raffdings und eine normale Gardine vor den Glasbausteinen.  Beide schön mit den Blüten nach außen, weil ich in der Laube eh nie bin. Soll von draußen hübsch sein. Das Raffdings braucht noch eine "Umlenkrolle" oben rechts für das Bänzel, dann ist es ganz fertig.
 
 
 
Es hat sich wieder eine ganze Menge getan. Am Sitzplatz steht jetzt eine Rispenhortensie. Der scheint es gut zu gehen, hat sie mich doch gleich im ersten Sommer mit jeder Menge Blüten überrascht.
 
 
 
 
Ganz anders als diese Diva. Einmal hatte ich sie blühen sehen. Im Sommer 2009, bevor ich den Garten übernahm. Seitdem war Funkstille. Nix, nicht eine klitzekleine Blüte!
Dafür startet sie ja jetzt quasi durch. Ich bin begeistert. Drei Jahre Wartezeit ist ja auch was. 
 



 
Von diesen Socken gibt's natürlich je zwei. Das sind die Paare vier und fünf. Jetzt geht die Wolle zu Ende, und denn ist es auch erstmal gut. Ich finde die nach wie vor unendlich klasse, aber wenn man zwei Paare davon hintereinander weg strickt, reicht es. Gestern abend hab ich noch schnell ein liegengebliebenes Projekt namens Thelonius wieder ausgegraben. Da fehlt doch tatsächlich nur noch eine Fußspitze. Warum ist die bitte immer noch nicht fertig? Na, jetzt aber und denn
mit Wonne an den Pullover.

 
 
 
 
Es war so schön:

 
Jetzt ist Schluß mit Möp. Möp ist geklaut. *schnief*
 
Das Erstaunliche ist , daß der Garten jetzt viel besser aussieht.......
 
Eine fröhliche Woche wünscht Euch Katja